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Herzlich Willkommen in der SPD
| FrankHeiLab

Aller Anfang ist schw­er, aber nicht bei der SPD. So zumin­d­est geht es mir. Ich bin seit März Mit­glied bei der SPD, genauer beim Ortsvere­in Friedrichshafen. Da die Anzahl der Neu­mit­glieder gewach­sen ist, hat uns der Ortsvere­in am 20. Mai zu einem Ken­nen­lern-Früh­stück ein­ge­laden. Mit mir kamen weit­ere elf sym­pa­this­che, mir bis­lang, fremde Men­schen zu dem Tre­f­fen.

Gemein­sam disku­tieren macht Spaß. Am Ende eines angenehme­nen und anre­gen­den Vor­mit­tags.
Was mag ich an der SPD

Der erste Schritt war bere­its ein­fach, denn wir sind alle automa­tisch per du. Jed­er von uns hat seine eigene Antrieb­skraft, der SPD beizutreten. Trotz des so viel genan­nten „Schulz-Effek­ts“ sind unsere Gründe vielmehr der Partei und ihrer Werte geschuldet. Genan­nt wur­den „SPD ist eine echte Volkspartei“, „SPD hat eine Geschichte und set­zt sich für die Men­schen ein“, „Übere­in­stim­mung mit meinen Werten“ so wie „die einzige Partei, die immer schon auf der richti­gen Seite stand“ und „die starke gemein­schaftliche Verbindung“, „die Partei, die Vere­in­barkeit von Beruf und Fam­i­lie voran­bringt“ und „das S für soziales und dass es gelebt wird“.

Doch wir neuen Sozialdemokrat­en wis­sen auch genau, was wir in der Poli­tik ver­mis­sen. Wir sind uns einig, dass Prob­leme, die lange bekan­nt sind, oft geschoben wer­den. Uns fehlt zudem die Ori­en­tierung an langfristi­gen Zie­len und Zukun­ft­saspek­ten. Die Konzen­tra­tion sollte mehr auf dem Inhalt von Aus­sagen liegen und weniger darauf, welche Per­son etwas sagt. Außer­dem sollte das Bild eines Poli­tik­ers real­is­tis­ch­er sein, denn auch Poli­tik­ern soll es erlaubt sein, Fehler machen zu dür­fen. Ver­misst wird außer­dem die Dynamik, der Opti­mis­mus und mehr Visio­nen sowie Men­schen, die poli­tisch mitwirken.

Es liegt nun an uns, uns poli­tisch einzubrin­gen und der Ortsvere­in, die Jusos und der Wahlkampf für die Bun­destagswahl brin­gen zahlre­iche Auf­gaben mit sich. Ich gehe mit einem guten Gefühl nach Hause, denn ich kenne jet­zt elf Genossin­nen und Genossen und freue mich auf viele weit­ere. Außer­dem haben wir bere­its einem Punkt, den wir in der Poli­tik ver­mis­sen, schon ent­ge­genges­teuert: Men­schen, die poli­tisch mitwirken.

 

Lau­ra Straub